3 | Kennst du das, dass du dich irgendwie „dazwischen“ fühlst?

Am Sylvesterabend 2020 war einiges anders als sonst: Es gab nur wenige Möglichkeiten, sich konkret etwas für die Zukunft vorzunehmen und Altes zu lassen. Für die meisten von uns änderte sich zwar die Jahreszahl, aber ansonsten quasi nichts. Für mich fühlte sich das irgendwie nach einem „Zustand dazwischen“ an. Ich hätte mich so gerne auf … etwas! Aber was und vor allem wann?

2020 war anders. Ich muss dir nicht erzählen warum. Ihr wisst es alle. Überall. Ein genauerer Blick auf das eigene Leben ist dennoch hilfreich. Finde heraus, was genau für dich anders war und wie es dein Leben beeinflusst hat. Früher fühlten wir uns im Alltag schnell überfordert, die Zeit schien nur so zu fliegen und sogar unsere Freizeittermine mussten in den Kalender eingetragen werden, damit wir den Entspannungsteil nicht vergessen. In einer Krisensituation wie dieser fokkussieren wir uns hingegen automatisch auf die wesentlichen Dinge.

In meinem Leben ist Kunst wesentlich und da ich plötzlich so viel Zeit hatte, habe ich so viel gemalt wie nie zuvor. Hier kannst du dir ein Video anschauen, das alle Bilder und Zeichnungen aus 2020 zeigt:

Sich verbunden fühlen

Es war mir ebenso ein wesentliches Bedürfnis, mich mit anderen Leuten verbunden zu fühlen. Und das hat geklappt! Sogar obwohl ich physikalisch weitaus weniger Menschen gesehen habe als früher. Zum einen waren die wenigen physikalischen Treffen einfach richtige Qualitätszeit. Außerdem habe ich mehr und längere Telefonate geführt. Und schließlich habe ich auch eine Menge Zeit online verbracht. Eine paradoxe Situation ist entstanden: Obwohl wir lokal Abstand halten mussten, fühlte ich mich dem Rest der Welt gegenüber online oft sehr nahe. Das Zuhausebleiben war nicht so schlimm, wie es hätte sein können, wenn ich nicht all diesen Austausch mit euch da draußen gehabt hätte. Kunst ist meine Brücke in die Welt. 🌍 Dies ist nun ein neuer Slogan von mir. Es ist nun mein Ziel, das pandemische Arbeitspensum beizubehalten und genauso viel zu malen wie im letzten Jahr!

2021 wird ebenso anders sein

Es fühlt sich merkwürdig an, in das neue Jahr zu starten, ohne eine Ausstellung im Kalender eingetragen zu haben. Ich werde also wieder jede Menge Zeit zum Malen haben – was nicht das Schlechteste ist!

Die Welt ist nicht mehr die gleiche wie vorher 2020. Umso mehr ist das ein Grund, unsere Zukunft mit den Menschen zu gestalten, die wir lieben und die wir lieb gewonnen haben. Ein starkes Bündnis kann Angst überwinden und Hoffnung schaffen. Uns es kann uns dazu bewegen, uns noch ein wenig mehr anzustrengen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.


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Dieser Blog ist ein Serviceangebot von: Atelier SommerKunst.

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